Facebook Lead Ads – Die nächste Generation Werbeanzeigen ersetzt Opt-in Formulare und Zielseiten

Facebook Lead Ads – Die nächste Generation Werbeanzeigen ersetzt Opt-in Formulare und Zielseiten

"Sie wissen, was noch nie jemand gesagt hat? "Ich liebe das Ausfüllen von Formularen."

Facebook hat begonnen Lead Ads (Werbeanzeigen für Registrierungen) zu testen und es sieht so aus, als ob diese ein "Game Changer" sein werden. Es wird nicht lange dauern, bis Werbetreibende realisieren, wie nützlich, stark und letztendlich profitabel die neue Anzeigen-Einheiten sein können.

FACEBOOK: Wir testen verschiedene Versionen von Lead-Ads, die Menschen die Möglichkeit geben, sich für Dinge wie Newsletter, Preisschätzungen, Folgegespräche und Geschäftsinformationen anzumelden.

Schauen wir uns die etwas näher an:

Wie funktioniert es: 2 Klicks

Eine Liste mit E-Mail-Adressen von potenziellen Kunden zu haben ist unerlässlich für jedes Unternehmen. Aber der Prozess der Bildung dieser Liste mit Hilfe von Formularen kann schwer-fällig sein.

Mit Lead Ads, werden die Kontaktinformationen (einschließlich E-Mail-Adresse), die Nutzer an Facebook übergeben, automatisch ausgefüllt.

Facebook Lead Ads mobile Vorschau
Facebook Lead Ads mobile Vorschau

Nur 2 einfache Klicks. Zuerst klickt man den Button mit der Handlungsaufforderung wie z.B. "Abonnieren" und dann mit dem zweiten Klick auf "Absenden" bestätigt man den Eintrag in dem Newsletter. Keine manuelle Ausfüllung von Formularen mehr.

Mit Lead Ads können Werbetreibende Facebook die Arbeit machen lassen, jedes dieser Felder auszufüllen, vorausgesetzt dass der Nutzer diese Information in deren Profil zur Verfügung abgegeben hat:

  • Vor- und Nachname
  • E-Mail
  • Adresse
  • Telefon
  • PLZ
  • Ort
  • Bundesland
  • Land
  • Firmenname
  • Berufsbezeichnung

 

Die Geschichte zeigt, dass Marketer sehr vorsichtig sein müssen, welche und wie viel Information sie abfragen. Im Prinzip ist es so, dass je mehr Information sie fordern, umso weniger Formulare werden ausgefüllt.

Dies wird aber jetzt mit Lead Ads nicht mehr der Fall sein, dadurch dass diese Informationen automatisch von Facebook ausgefüllt wird und den Prozess der Ausfüllung von Formularen völlig überflüssig werden lässt.

Keine Zielseiten mehr?

Vor Lead Ads müssen Werbetreibende folgenden Prozess folgen:

  1. Eine Werbeanzeige für Webseitenklicks erstellen und den Nutzer zum Klick verführen
  2. Weiterleiten auf eine Zielseite außerhalb von Facebook
  3. Hoffen, dass der Nutzer die Seite liest und das Formular ausfüllt

 

Dieser Vorgang hat jedoch massive Schwachstellen und der Nutzer kann während dessen das Interesse verlieren, abgelenkt werden oder einfach entscheiden das Formular nicht auszufüllen.

1. Der Nutzer mag vielleicht nicht auf einen Link klicken, der ihn raus aus Facebook weiterleitet.

2. Eine langsame Ladezeit der Zielseite kann den Nutzer davon abhalten zu warten und das Formular auszufüllen.

3. Die Information auf der Zielseite ist womöglich nicht klar dargestellt.

4. Der Werbetreibende fordert mehr Information ein, als der Nutzer bereit ist preis-zugeben.

Lead Ads werden diese Hindernisse aus dem Weg räumen.

Sehr nützlich für mobile Anzeigen

Auch wenn auf dem mobilen Endgerät mehr Interaktion erzielt werden, sehen viele Werbetreibende niedrigere Konvertierungsraten. Es ist eben auf dem Handy nicht so leicht ein Formular auszufüllen, wie es auf dem Desktop ist.

Die Erfindung von Lead Ads löst dieses Problem auf eine effektive At und Weise. Nicht nur, dass der Nutzer jetzt nicht auf eine Webseite weitergeleitet wird, die vielleicht sogar nicht für mobile Endgeräte optimiert ist, sondern es braucht jetzt nur 2 Klicks, um das Formular auszufüllen und abzuschicken.

Datenschutz gilt weiterhin

Wenn Facebook etwas großartiges macht, kommt immer die Frage wegen dem Datenschutz. Nur damit Sie es wissen, hier wird dies kein Problem sein.

Wenn Lead Ads genutzt werden, zieht Facebook die Information von dem Benutzerprofil und senden diese in Richtung des Werbetreibenden nicht bevor der Benutzer den zweiten Klick ausübt. Also wird die Benutzerinformation nicht ohne sein Einverständnis übermittelt.

Zusätzlich muss der Werbetreibende der Anzeigenerstellung eine klare Datenschutzerklärung abgeben, welche in der Anzeige eingebettet wird. Das ist ein Schritt, der bis jetzt nicht erforderlich war. Desweiteren setzt Facebook voraus, dass Werbetreibende, die durch Lead Ads gesammelten Informationen, nicht weiterverkaufen.

Den Benutzer auf Facebook halten: Gut und schlecht

Lead Ads folgen dem Trend von Facebook, innovative Produkte zu erstellen, um die Benutzer auf Facebook zu halten. Instant Articles erlaubt Benutzer schnell und einfach mit Artikel zu interagieren, ohne zu eine langsame Webseite weitergeleitet zu werden. Und "Kauf-Schaltflächen" erlauben den Benutzer Einkäufe zu tätigen, ohne Facebook zu verlassen.

Dies sind Entwicklungen, die die Benutzererfahrung deutlich verbessern. Jeder dieser Prozesse ist deutlich vereinfacht und verbessert und führt dadurch zu höheren Konvertierungs- und Interaktionsraten.

Haben diese Innovationen einen Preis? Wenn Sie den Benutzer nicht auf die Unternehmens-Webseite schicken, kann auch keine Interaktion mit andere Inhalte stattfinden, während er schon mal da ist. Und diese Vorgehensweise erlaubt dem Werbetreibenden nicht, diese Besucher zu einer so wichtigen benutzerdefinierte Zielgruppe hinzuzufügen.

Auch wenn das stimmt, komme ich jetzt schon nicht darüber hinweg, dass dieser Tausch sich lohnen wird. Die Zeit wird es zeigen.

Werden Konvertierungsraten steigen?

Angenommen, dass Benutzer sich mit dieser Methode anfreunden, wird es schwer ein Szenario zu denken, bei dem als Resultat die Konvertierungsraten nicht steigen.

Keine Klicks mehr auf externe Webseiten. Keine Wartezeiten mehr, dass eine Webseite lädt. Keine Ausfüllung von Formularen mehr.

Was gibt es hier nicht zu mögen? Benutzer werden quasi verpflichtet sein, dies zu lieben.

Werden  die Kosten steigen?

Wenn, wie angenommen, die Konvertierungsraten steigen, wird eine große Nachfrage für diese Art der Anzeigen entstehen. Als Resultat könnte Facebook mehr berechnen, um Lead Ads zu nutzen.

Wie alles andere, werden diese zusätzlichen Kosten mehr als akzeptabel sein, solange sie im Austausch gegen erhöhte Umsatzraten fungieren.

Wer hat es schon?

Jetzt und zur Zeit stehen Lead Ads weltweit während der Testphase nur einer kleinen Gruppe von Werbetreibenden zur Verfügung. Leider ist nicht klar, ob oder wann dies offiziell und weltweit ausgerollt wird.

Geduld, meine Werbetreibende Freunde. Geduld.

Sie sind jetzt am Zug

Was denken Sie über Lead Ads? Mögliche Probleme, die Sie sich vorstellen können?

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